Die Fast Food-Branche steckt in einer tiefen Krise. Steigende Rohstoffpreise, hohe Energiekosten und Personalmangel setzen Fast Food-Restaurants unter massiven Druck. Während die Preise für Zutaten wie Fleisch, Käse und Gemüse steigen, können viele Betriebe diese Kosten nur begrenzt an ihre Kunden weitergeben – denn zu hohe Preise könnten Gäste abschrecken. In diesem Artikel erfährst Du nicht nur, was die beiden Hauptprobleme der Fast Food Krise sind, sondern auch, was Inhaberinnen und Inhaber von Fast Food-Restaurants tun können, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Die größten Herausforderungen für Fast Food-Restaurants
Steigende Fleischpreise
Ein wesentlicher Faktor für die derzeitig angespannte Situation sind die steigenden Kosten für Rindfleisch und Kalbfleisch. In den letzten drei Jahren sind die Preise drastisch gestiegen, was sich direkt auf beliebte Fast Food-Produkte wie Burger und Döner auswirkt. Die Gründe für die Preiserhöhungen sind vielfältig:
- Schließung vieler Rinderhöfe – Weniger Angebot führt zu höheren Preisen.
- Klimaschutz- und Tierwohlauflagen – Neue Vorgaben erschweren eine günstige Fleischproduktion.
- Erhöhte Erzeugerpreise – Die Landwirtschaft leidet seit längerem unter Preisschwankungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten.
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Ein erweitertes Angebot an Hähnchen, vegetarischen und veganen Speisen kann helfen, Kosten zu senken und gleichzeitig neue Zielgruppen zu gewinnen. Zudem treffen erhöhte Preise für Gerichte eher auf Verständnis, je besser die Gründe für Preiserhöhungen an Kundinnen und Kunden kommuniziert werden.
Hohe Fixkosten für Energie, Miete und Personal
Neben den Rohstoffpreisen steigen nicht zuletzt aufgrund der gegenwärtigen Inflation auch die Fixkosten für Fast Food-Betriebe:
- Energiekosten: Küchengeräte, Kühlhäuser und Beleuchtung treiben den Stromverbrauch in die Höhe, während viele Restaurants mit den Nachwirkungen der Energiekrise kämpfen.
- Mietkosten: Besonders in den Großstädten sind die Mieten für Gastronomieflächen in den letzten Jahren weiter gestiegen.
- Personalmangel und Löhne: Der Personalmangel zwingt viele Restaurants dazu, höhere Löhne zu zahlen, während zeitgleich händeringend nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesucht wird.
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Effizienzsteigerung in der Küche: Energiesparende Geräte und optimierte Abläufe helfen, Kosten zu senken. Automatisierung: Selbstbestell-Terminals und digitale Bestellsysteme reduzieren den Personalaufwand. Kompaktere Standorte: Kleinere Filialen oder Ghost Kitchens (reine Lieferküchen) sparen Mietkosten.
Wege aus der Krise: Was können Fast Food-Restaurants tun?
Alternative Zutaten & flexiblere Speisekarten
- Hähnchen, vegetarische und vegane Speisen sollten als umfassende, günstigere Alternativen zu teurem Rindfleisch angeboten werden.
- Regionale und saisonale Produkte sollten zur Kostenreduktion genutzt werden – hierfür können Speisekarten saisonal an die verfügbaren Zutaten angepasst werden.
Nachhaltige Verpackungen & Mehrwegsysteme
- Umweltfreundliche Fast Food-Verpackungen reduzieren langfristig Kosten und stärken das Image des Restaurants/Imbisses.
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Mehrwegverpackungen senken ebenfalls langfristig die Ausgaben für Einwegverpackungen; insbesondere, falls auch in Deiner Stadt eine Verpackungssteuer eingeführt wird, werden Mehrwegoptionen Deine Ausgaben für Verpackungen enorm reduzieren.
Digitalisierung & Lieferservice optimieren
- Entwickle und nutze eigene Bestellplattformen und Apps, um Provisionen an externe Lieferdienste zu reduzieren – auch dieser Schritt kostet anfangs, spart aber langfristig Geld.
- Bestell-Automaten oder QR-Code-Bestellungen entlasten das Personal und tragen zu optimierten Abläufen bei.
Fazit: Anpassungsfähigkeit ist gefragt
Die Fast Food-Branche steckt in einer schwierigen Phase, doch mit der richtigen Strategie können Betriebe ihre Aufwendungen optimieren, neue Zielgruppen ansprechen und langfristig erfolgreich bleiben. Es ist nicht einfach, gewohnte Abläufe zu verändern. Jedoch wird es ohne einige Anpassungen schwierig, das eigene Fast Food-Geschäft für die Zukunft zu rüsten. Die wichtigsten Maßnahmen auf einen Blick:
- Alternative Zutaten & neue Rezepte zur Kostenreduktion nutzen
- Gründe für Preiserhöhungen transparent an Gäste kommunizieren
- Effiziente Prozesse & digitale Bestellsysteme ausbauen
- Nachhaltige Verpackungen & Mehrwegsysteme implementieren
Die Fast Food Krise wird nicht schnell vorübergehen und nicht alle Maßnahmen lassen sich leicht umsetzen. Doch einige der genannten Punkte kommen für Dich sicherlich in Frage – und wenn Du diese mit Unterstützung umsetzt, kannst Du auch in Krisenzeiten wettbewerbsfähig bleiben und gestärkt aus der aktuellen Situation hervorgehen. Schließe Dich etwa für die Erweiterung digitaler Bestelloptionen mit Experten zusammen – so wie wir von Better-Pack Dich als Verpackungsexperten für Deinen Außer-Haus-Verkauf unterstützen. Gemeinsam lassen sich alle Krisen überwinden!
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